Benchmark

Bereits im Märchen fragte die böse Stiefmutter: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Als sie erfuhr, dass die Prinzessin viel schöner sei als sie, hat die Stiefmutter mit allen Mitteln versucht dies zu ändern. Genau diese Stelle des Märchens kennzeichnet den Unterschied zwischen Realität und Fiktion. Im Wettbewerb ist es in der Regel nicht möglich, mit Hilfe eines vergifteten Apfels die bisherige Nummer eins vom Platz zu stoßen. Um diesem Umstand legal Abhilfe zu schaffen, kann sich das Unternehmen dem Benchmarking bedienen.

Beim Benchmarking werden die Logistikkosten des Kunden mit den marktüblichen Preisen (Best Price) verglichen, um beim Kunden Schwachstellen zu erkennen und somit Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten. Hierbei werden von uns nicht nur die reinen Frachtkosten überprüft, sondern auch alle Zuschläge, welche die Nettofracht erhöhen.
Der Vergleich erfolgt anhand von Kennzahlen und sollte nicht nur einmalig, sondern kontinuierlich und in systematischer Form erfolgen.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne eines unserer Projekte vorstellen:
Werkzeughersteller mit rd. 50.000 Paketen pro Jahr. Die IST-Aufnahme zeigt, dass es für Paketlieferungen von 1 kg bis 32,5 kg ein einheitlicher fester Preis vereinbart wurde. Eine daraufhin durchgeführte Analyse durch die Firma OptiGut hat ergeben, dass ca. 70% der Pakete im Bereich bis 10 kg lagen. Daraufhin wurde durch uns beim Bestandsdienstleister des Unternehmens eine Staffelofferte eingeholt, welche in 5 kg Schritten aufgeteilt war.
Mit diesem Schritt sind die Paketkosten im Bereich über 20 kg gestiegen, allerdings konnten die Gesamtkosten um rd. 15 % gesenkt werden.
Das o. a. Projekt zeigt, dass tlw. mit kleinen Mitteln und wenig Aufwand, die Kosten erheblich gesenkt werden können.